Fahrradanhänger Test

Fahrradanhänger TestViele Wege lassen sich am besten mit dem Fahrrad erledigen, aber mit Gepäck, Einkäufen oder den Umstand, die Kinder zum Kindergarten zu bringen, wird es schon schwieriger den Weg zu bestreiten. Hierzu gibt es Fahrradanhänger in vielfältiger Form, denn mit dem Lasten-Fahrradanhänger lassen sich beispielsweise auch größere Einkäufe transportieren. Für längere Ausflüge mit bis zu 2 Kindern ist ein Kinderfahrradanhänger das ideale Gefährt. Selbst für ältere und größere Hunde, die nicht mehr weite Strecken laufen können, gibt es spezielle Hundefahrradanhänger. Die Herausforderungen an einen Fahrradanhänger sind also äußerst vielfaltig.

So wird der Fahrradanhänger zu einem multifunktionalen Gefährt mit vielen unterschiedlichen Einsatzmöglichkeiten. Ein Fahrradanhänger ist umweltfreundlich und viel kostengünstiger im Einsatz als etwa das Auto. Bei unserem Fahrradanhänger Test steht an der ersten Stelle grundsätzlich die Sicherheit, aber auch Ausstattung, Funktionsumfang, der Fahrkomfort, die Verarbeitung und Materialen spielen in unseren Testberichten eine große Rolle. Denn gerade dann, wenn der Nachwuchs mit dem Kinderfahrradanhänger transportiert werden soll, müssen die Kinder sich sicher im Fahrradanhänger für Kinder fühlen.

Es müssen aber auch einige Regeln bei der Nutzung eines Fahrradanhängers beachtet werden. Welche das genau sind, erfahren Sie ebenfalls auf unserer Fahrradanhänger Testseite. Jede Art von Anhänger für Fahrräder hat ihre bestimmten Vor- und Nachteile, die sie in den jeweiligen Kategorien wie Kinder-Fahrradanhänger, Lasten- und Transport Fahrradanhänger oder Hundefahrradanhänger detailliert erklärt bekommen. In unserer Kategorie Fragen und Antworten finden sie ausführliche Ratgeber, die noch detaillierter auf das entsprechende Thema eingehen. Das wird ihnen sicher bei der Wahl des perfekten Fahrrad-Anhängers helfen.

Mit dem Fahrradanhänger-Test 2016 von fahrradanhaenger-test.de finden Sie den passenden, qualitativ hochwertigen Fahrradanhänger für Ihre Bedürfnisse.

Unsere Spitzenmodelle

* am 26.09.2016 um 1:25 Uhr aktualisiert

* am 26.09.2016 um 0:12 Uhr aktualisiert

* am 25.09.2016 um 22:57 Uhr aktualisiert

Die verschiedenen Arten der Fahrradanhänger im Test: Das sollten sie wissen:

Die neue Generation von Fahrradanhängern bietet heute ein hohes Maß an Sicherheit. Aber auch einen sehr hohen Komfort und vor allem viel Fahrspaß für alle. Es sollten vor dem Fahrradanhänger Kauf wichtige Dinge beachtet werden und bereits im Vorfeld der Verwendungszweck und was mit dem Anhänger transportiert werden soll.

  • Muss der Fahrradanhänger häufig mal mit dem Auto transportiert werden, ist das Faltmaß wichtig, damit er in dem Autokofferraum passt.
  • Soll es ein reiner Transportanhänger für das Fahrrad oder ein Anhänger in dem die Kinder transportiert werden können sein?
  • Da es unterschiedliche Größen bei dem Kinderfahrradanhänger gibt, sollte vor dem Kauf überlegt werden, wie viele Kinder in den Anhänger passen sollen?

Nachfolgend finden sie Informationen zu allen Fragen in der Übersicht.

Seit dem 1. April 2013 gibt es eine Erneuerung der Straßenverkehrsordnung (StVO), die genaue Bestimmungen bei der Nutzung von Fahrradanhängern regelt. Diese StVO regelt unter anderem, wer das Gespann aus Fahrrad und Anhänger fahren und was mit den Fahrradanhängern transportiert werden darf.

„Auf Fahrrädern dürfen nur Kinder bis zum vollendeten siebten Lebensjahr von mindestens 16 Jahre alten Personen mitgenommen werden, wenn für die Kinder besondere Sitze vorhanden sind und durch Radverkleidungen oder gleich wirksame Vorrichtungen dafür gesorgt ist, dass die Füße der Kinder nicht in die Speichen geraten können. Die Begrenzung auf das vollendete siebte Lebensjahr gilt nicht für die Beförderung eines behinderten Kindes. (§ 21 Abs. 3 StVO)“

Diese Fragen sollten sie sich vor den Fahrradanhänger Kauf stellen:

  • Muss der Anhänger gefedert sein?
  • Wird der Fahrradanhänger mit dem Auto transportiert und muss daher faltbar sein?
  • Wie gehen der Aufbau und die Montage vonstatten?
  • Soll es ein multifunktionaler Jogger oder ein als Kinder Buggy ummontierbarer Anhänger sein?
  • Wie groß soll die Ladefläche bestenfalls sein?
  • Soll der Kinderfahrradanhänger einen Sitzplatz oder zwei haben?

Während der Fahrt mit dem Anhänger treten hohe Kräfte auf den Fahrradrahmen auf, daher sollten Sie ein stabiles Fahrrad als Zugfahrzeug für den Anhänger nutzen. Wichtigste Schnittstelle zwischen dem Anhänger und dem Fahrrad ist die Anhängerkupplung. Sie sollte so gebaut sein, dass sie immer eine verkehrssichere Verbindung zwischen dem Anhänger und dem Fahrrad herstellt und in alle Richtungen gelagert ist.

Die Abmessungen des Fahrradanhängers

Bei der Größe eines Fahrradanhängers gibt es im Grunde keine speziellen Regelungen und es gelten daher die Bestimmungen des Paragraph 32 aus der StVZO, die auch für Kraftfahrzeuge gelten. Daher kann ein Anhänger eine Länge von maximal 12m Länge, eine Höhe von maximal 4m und eine Breite von 1m haben. Je nach Fahrrad-Anhänger Art können etwa 40 bis 90 kg Gewicht transportiert werden.

Die unterschiedlichen Typen von Fahrradanhängern

Es gibt Fahrradanhänger für Kinder und Babys, die reinen Lasten- und Transport Anhänger und die Anhänger mit denen Tiere wie Hunde befördert werden können, auch Hunde-Fahrradanhänger genannt. Welche Eigenschaften jede dieser Arten von Fahrradanhängern besitzt, lesen Sie im folgenden Abschnitt.

Der Fahrradanhänger für Kinder

Kind in FahrradanhängerEin Kinder-Fahrradanhänger ist für ein bis maximal zwei Kinder konzipiert. Der Anhänger für Kinder kann bis zu einem Alter von etwa sieben Jahren genutzt werden, das hängt aber auch schlussendlich vom Gewicht des Kindes ab. Um Kinder mit dem Anhänger transportierten zu können, sind geeignete Sitze mit Gurten die Voraussetzung. Auch muss er so gebaut sein, dass die Kinder während der Fahrt nicht in die Speichen der Räder greifen können.

Bei vielen neuen Anhängern in unserem Fahrrad Anhänger Test punkten diese durch besonders stabile Fahrgastzellen und mit einem besonders tiefen Schwerpunkt. Sicher festgeschnallt durch 5-Punkt Gurte können so die Kleinen bequem und sicher zusammen mit den Eltern mitfahren. Eine feste Bodenwanne am besten aus Metall oder leichtem Kunststoff hat sich durchgesetzt. Wichtig ist, dass die Räder durch eine rundumlaufende Stoßstange geschützt sind, damit sie nicht gegen ein Hindernis stoßen und der Anhänger aufsteigen kann. Diese Stoßstange bietet daher eine Art Knautschzone wie bei einem Auto und schützt so die Insassen in dem Anhänger.

Für den Komfort ist eine stabile Polsterung oder eine Sitzbank aus Polyester-Tuch für bequemes Sitzen von Vorteil. In dem Anhänger hat das Kind oder die Kinder viel mehr Platz und Bewegungsfreiheit als in einem Kindersitz, der am Fahrrad befestigt ist. Auch sind die Kinder durch eine Cabrio-Verdeck Plane im Anhänger vor Wind und Wetter, sowie bei UV-Schutzplanen auch vor der Sonne geschützt. Selbst der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) spricht sich für die Fahrradanhänger aus, da Kinder um einiges sicherer als in einem Kindersitz sind.

Der Kinderfahrradanhänger bietet diese Vorteile gegenüber einem Fahrradsitz:

  • Viel stabileres Fahrverhalten des Fahrrads
  • Zusätzlicher Stauraum für Gepäck
  • Hoher Schutz vor Wind und Wetter
  • kein tiefer Sturz im Falle eines Unfalles
  • Wenn die Kinder Helme tragen und angeschnallt sind, sitzen sie geschützt in der Fahrgastzelle

Durch eine Sicherheits-Anhängerkupplung bleibt der Radanhänger im Falle eines Sturzes stehen. Auch auf längeren Touren ist es für die Kinder viel angenehmer in dem Kinderanhänger zu fahren, das gleiche gilt auch für den Fahrer. Die meisten Anhänger für Kinder sind zweispurig konstruiert und verfügen über eine Achse mit zwei großen Rädern. Die Fahrradanhänger Hersteller bieten ihre Modelle als Ein- oder Zweisitzer an. Es gibt auch einspurige Kinderanhänger, aber diese sind weniger verbreitet. Aufgrund ihrer schmalen Bauweise sind sie nur für einen Mitfahrer geeignet und eignen sich besonders gut für das Fahren auf unbefestigten Wegen.

Bei dem Kinderfahrradanhänger Kauf sollten sie ein möglichst leichtes Modell wählen, denn damit kommen sie nicht so schnell aus der Puste. Die Modelle in unserem Kinderfahrradanhänger Test wiegen durchschnittliche etwa 13 kg. Von Vorteil ist eine gute Federung mit Stoßdämpfern, die die Kinder vor schlechten Wegen und Erschütterungen schützen. Der Anhänger sollte nach Möglichkeit viel Platz für die Kinder plus Gepäck bieten. Dabei sollte auch bedacht werden, dass auch mal Einkäufe mit dem Anhänger transportiert werden können, daher ist Platz sehr wichtig bei der Auswahl des richtigen Anhängers. Einige Hersteller liefern gleich einem Wimpel mit, mit dem kann der Anhänger auch schon von weitem gesehen werden, was einen zusätzlichen Sicherheitsaspekt darstellt. Der Fahrradanhänger Testsieger bietet all das und verfügt neben Sicherheitsgurten auch über einen Überrollbügel, denn dieser gewährt noch mehr Sicherheit bei der Fahrt. Die gängigsten Modelle verfügen über große 20 Zoll Luft-Reifen mit Stahl- oder Aluminium-Felgen.

Auf die Bestimmungen im Ausland achten

Sie sollten sich, bevor sie in den Urlaub fahren, über die Bestimmungen bei der Verwendung von Fahrradanhängern im dem jeweiligen Reiseland erkundigen, denn in einigen Ländern ist ein Kinderfahrradanhänger sogar verboten.

Zu den Ländern in dem der Kindertransport in einem Fahrradanhänger verboten ist gehört:

  • Spanien
  • Kroatien
  • Zypern
  • Tschechien

Es gelten in einigen Ländern auch bestimmte Voraussetzungen, so dürfen in Österreich keine Rennräder einen Anhänger ziehen. In Italien darf die Gesamtlänge von Fahrrad und Anhänger nicht länger als 3 Meter sein. In Luxemburg sollte beachtet werden, dass Radfahrer mit Anhänger eine spezielle Vignette vom Transportministerium benötigen. Auch in der Schweiz gibt es spezielle Vorschriften, die der Radfahrer mit Anhänger beachten und einhalten muss.

Grundsätzlich dürfen Sie Ihre Kinder nur bis zum 7. Lebensjahr im Fahrradanhänger transportieren, mit Ausnahme der behinderten Kinder, hier gilt diese Altersgrenze nicht. Es sollte aber hierbei das Gesamtgewicht des Fahrradanhängers von insgesamt 45kg immer beachtet werden und in keinem Fall übersteigen.

Fahrrad-Anhänger für Babys im Test

Mit einer fixierbaren Babytragetasche wird der Alltag für Eltern in vielen Fällen erleichtert, besonders wenn sie gerne mit dem Fahrrad unterwegs sind. Es gibt spezielle Babyschalen die in einem Kinderfahrradanhänger sicher befestigt werden können. Mit diesen Babyschalen ist es dann bereits ab dem ersten Monat nach Geburt des Kindes möglich, es mit dem Anhänger mitzunehmen. Das ist zum einen viel sicherer als das Baby in einer Babyschale, die am Lenker befestigt wird, zu transportieren. Aber es sollte beachtet werden, dass diese Babyschalen nur mit einem Fahrradhänger benutzt werden können, sie sind nicht für die Verwendung in Autositzen geeignet.

Besonders wenn kleine Säuglinge mit dem Fahrradanhänger für Kinder transportiert werden sollen, ist bei dem Kauf darauf zu achten, dass der Anhänger eine sehr gute Federung eingebaut hat. Dazu sollten die Hinterräder über gute Stoßdämpfer oder Federungsmechanismus verfügen. Das Team von Fahrradanhänger Test empfiehlt aber allen Eltern, mit kleinen Säuglingen unter 7 Monate nicht über Schotter- oder Kieswege zu fahren. Der Grund ist, dass speziell kleine Säuglinge noch nicht über eine ausgeprägte Muskulatur verfügen, die gröbere Stöße abfangen könnte.

Vorteil bei dem Fahrradanhänger ist, dass sich einige Modelle auch als Jogger oder Kinderbuggy leicht umfunktionieren lassen. Modelle mit einem tiefen Schwerpunkt eignen sich durch ein Jogger Radsatz mit dem 3. Laufrad vorne sogar für das schnelle Joggen oder Skaten, daher findet man auch oft eine zusätzliche Handbremse an dem Anhänger. Einen kleinen Nachteil bei den Baby- oder Kinderanhängern gibt es aber, denn durch den Blick beim Radfahren nach vorne haben Sie keine direkte Sicht mehr auf das Kind. Daher empfiehlt es sich im Anhängerbetrieb einen Rückspiegel an das Fahrrad anzubauen. Auch kleine Kinder und Babys sollten so früh wie möglich einen Kinderhelm während der Fahrt tragen.

Der Jogger Fahrradanhänger im Test

Besonders junge und sportlich aktive Familien gehen oft und gerne mit ihren Kindern zusammen joggen. Das geht sehr gut mit einem multifunktionalen Jogger Fahrradhänger, denn diese bieten die Möglichkeit, das sportliche Vergnügen mit der gesamten Familie zu teilen. Bei einigen Modellen ist das Jogger-Paket bereits in der Grundausstattung inbegriffen, bei anderen Modellen muss es optional als Zubehör dazu gekauft werden. Das Jogger-Paket beinhaltet ein 16 Zoll großes Laufrad, das vorne am Rahmen angeschraubt wird.

Der Hundefahrradanhänger Test

Hund im AanhängerAuch für den Transport von Hunden gibt es einen speziellen Anhänger für das Fahrrad. Es gibt keine besonderen Auflagen vom Gesetzgeber für den Transport von Tieren, aber es sollten schon einige Dinge beim Kauf eines Hundefahrradanhängers beachtet werden. Unser Fahrradanhänger-Test hat daher auch dieser Art von Anhängern eine eigene Kategorie Hundefahrradanhänger gewidmet und sich verschiedene Modelle der Hersteller Monz und Kranich näher angeschaut.

Ein Hundeanhänger ist besonders für kleine Welpen oder ältere Hunde, die nicht mehr gut zu „Pfote“ sind, eine willkommene Erleichterung und sie genießen die Fahrt im Anhänger sichtlich. Selbst lange Touren oder Ausflüge sind so für die Tiere kein Problem mehr. Beim Hundefahrradanhänger Kauf sollte auch auf eine kippsichere Konstruktion geachtet werden. Die Größe des Transportkarrens für Hunde sollte nach der Größe des Hundes ausgesucht werden, ein Schäferhund oder betagter Rottweiler benötigt mehr Platz als beispielsweise ein Pudel. Der Hunde sollte sich während der Fahrt nicht eingeengt fühlen.

Wenn der Anhänger für einen großen und schweren Hund gedacht ist, sollte der Rahmen sehr stabil sein. Auch sollte eine Möglichkeit vorhanden sein, dass der Hund während der Fahrt angeleint werden kann, damit er nicht aus dem Hänger springen kann. Unter einem Cabrio-Verdeck mit durchsichtigen Plastikfenstern kann der Hund während des Fahrens aus dem Fenster schauen und ist gleichzeitig vor Regen geschützt.

Besonders längere Touren sind mit einem Hundefahrradanhänger eine Erleichterung für Mensch und Tier. Da die meisten Modelle sich falten und zusammenklappen lassen, passen sie einfach in den Kofferraum eines Autos. Der Hund kann bequem über den vorderen Einstieg ein- und aussteigen. Für eine leichte Säuberung des Anhängers sollte eine kleine Luke vorhanden sein, damit grobe Verschmutzungen leicht ausgefegt werden können. Auch bei einem Hundefahrradanhänger ist es ratsam, ihn mit Reflektoren und Rücklichtern auszustatten oder es möglich sein, ihn zumindest mit hochwertigen LED-Rücklichtern nachrüsten zu können.

Fahrrad Lastenanhänger im Test

Die meisten Lastenanhänger sind zweispurig und haben eine Achse an dem die Räder montiert sind. Es gibt ebenfalls Modelle, die nur einspurig sind, aber diese haben wir nicht in unseren Testberichten berücksichtigt. Die zweispurigen Transportanhänger liegen besser auf der Straße und lassen sich auch mit mehr Gewicht beladen und das ist schließlich der Grund, einen Fahrrad Lastenanhänger zu kaufen. In Großstädten sieht man die Transportanhänger für Fahrräder häufig in Verbindung mit Fahrradkurieren. Sie haben den Vorteil, dass sie leicht sind und je nach Modell bis zu 90 kg oder mehr aufnehmen können. Es sollte aber beachtet werden, dass die STVO eine maximale Beladung von 45kg für ungebremste Anhänger vorschreibt. Der Anhänger sollte große Räder haben und sich leicht ziehen lassen, das Eigengewicht nach Möglichkeit gering sein und unter 15kg liegen.

Viele Lastenanhänger für Fahrräder haben eine offene Reling in der eine Transportwanne aus Kunststoff gestellt werden kann, je nach Modell und Hersteller wird diese schon bereits mitgeliefert. Um die Ladung zu schützen, sollte eine Transportplane oder Abdeckung vorhanden sein und die Ladung mit einem Netz gesichert werden. Bei Modellen mit hoher Deichsel kann der Anhänger auch als Transportkarre mit Handgriff genutzt werden. Das erleichtert zum einem das Rangieren und kann zusätzlich als reiner Handkarren genutzt werden. Das ist besonders interessant beim Campen oder auf Festivals, wo häufig lange Wege zurückgelegt werden müssen.

Der Schwenker oder Seitenwagen

Ein Schwenker ist ein Fahrradseiten- oder Beiwagen. Diese Art von Anhänger wird an einer Seite des Fahrrads angebaut und verfügt nur über ein Laufrad. Da diese Art von Anhängern in unseren Breitengraden nicht sonderlich populär ist, haben wir auch keinen Seitenwagen in unserem Fahrradanhänger Test aufgenommen.

Verschiedene Fahrradanhänger im Vergleich: Das sollten Sie beim Kauf beachten

Junge Frau fährt Fahrrad mit befestigten FahrradanhängerWichtigste Schnittstelle zwischen Anhänger und Fahrrad ist die Anhängerkupplung. Daher sollten Sie beim Fahrradanhänger Kauf auf eine hochwertige Anhängerkupplung achten, denn diese ist maßgeblich entscheidend für die Verkehrssicherheit. Sie ist großen Kräften ausgesetzt und muss entsprechend stabil ausgelegt sein. Der Anhänger für ein Fahrrad sollte nicht zu schwer sein und ein geringes Eigengewicht haben. Ein stabiler Rahmen aus leichtem Aluminium ist perfekt, aber es geht auch ein stabiler Stahlrohrrahmen. Wer häufig über schlechte Wege fährt, sollte auf möglichst große Räder achten. Hier sind 16“ Räder gut, aber besser sind 20“ Räder wie sie bei einem Kinder-Fahrradanhänger zu finden sind.

Ebenfalls wichtig vor dem Fahrradanhänger kaufen ist die Qualität der Reifen, denn diese ist entscheidend für den Fahrkomfort. Sind Sie häufig mit dem Auto und Fahrrad im Urlaub unterwegs, sollte ein Anhänger fürs Fahrrad falt- und klappbar sein. Hier ist das Faltmaß wichtig, damit der Anhänger auch letztendlich in den Kofferraum passt. Große Beachtung im Fahrradanhänger Test findet das Thema Schadstoffe. Häufig riechen einige Modelle nach dem Auspacken stark nach Kunststoffen und müssen erstmal ausgelüftet werden. Auch hier haben wir einen Vermerk in unseren Pro und Kontra gemacht.

Der Fahrradanhänger-Testsieger ist kippsicher konstruiert und hat eine gute Federung mit großen 20“ Rädern.

Die Ausstattungsmerkmale eines guten Fahrradanhängers im Überblick:

  • Tiefsitzende Kupplung, die eine hohe Sicherheit bietet
  • Einstellbare Federung
  • Leicht und schnell zusammenfaltbar
  • stabiler Rahmen mit hochwertiger Beschichtung
  • Auffällige Materialien die reflektierend und leuchtend sind
  • Schlussleuchte (rot)
  • Ab einer Breite von über 80cm sollte eine zusätzliche weiße Beleuchtung an der linken Vorderseite angebracht sein
  • Reflektoren an Front-, Rück- und Seitenteilen
  • Zubehör zum Umrüsten auf Buggy- oder Jogger Betrieb
  • Höhenverstellbarer Schiebebügel mit Justierung
  • Belüftung der Fensterseite
  • Großes Gepäckfach mit viel Stauraum
  • Wahlweise zusätzlicher Sonnen- und Insektenschutz
  • 5-Punkt Sicherheitsgurte bei einem Kinderfahrradanhänger

Die Voraussetzungen für das Fahrrad

Es eignen sich nicht alle Fahrräder um einen Fahrradanhänger zu ziehen, denn der Anhängerbetrieb belastet den Fahrradrahmen an bestimmten Stellen sehr stark. Hersteller von Fahrrädern mit leichten Aluminiumrahmen oder ultraleichten Karbonfaser-Rahmen raten sogar grundsätzlich von der Nutzung eines Anhängers ab. Dazu gehören auch die mittlerweile beliebten Pedelecs und E-Bikes.

Die Deichsel und Anhängerkupplung

Die Deichsel und Anhängerkupplung verbindet das Fahrrad mit dem Anhänger. Man unterscheidet bei der Deichsel in einer Hochdeichsel mit der Anhängerkupplung an dem Sattelrohr und einer Tiefdeichsel mit der Anhängerkupplung direkt an der Hinterachse. Die Kupplung hat für den Anhängerbetrieb eine sehr hohe Bedeutung und ermöglicht eine Dreh- und Kippbewegung, sowie die Übertragung von Brems- und Beschleunigungskräfte auf den Fahrradhänger.

Bei der Tiefdeichsel sitzt der Schwerpunkt häufig niedriger als bei der Hochdeichsel und weist daher ein besseres und sicheres Fahrverhalten auf. Der Anhänger kommt weniger schnell ins Schlingern und kann auch mit höheren Geschwindigkeiten gezogen werden. Die Anhängerkupplung befindet sich meist mit im Lieferumfang, kann aber auch für weitere Fahrräder nachbestellt werden. Eine moderne Anhängerkupplung für das Fahrrad lässt sich meist bequem und ohne Werkzeug öffnen, absperren und trennen.

Das Beschleunigen und Bremsen des Fahrradanhängers

Fahrradanhänger benötigen keine eigenen Bremsen, es wird aber vorausgesetzt, dass die Bremsen des Zugfahrrads einwandfrei funktionieren. Das sollte auch bei Nässe der Fall sein, denn das gesamte Gewicht von Hänger und Fahrrad samt Zuladung muss sicher zum Stehen gebracht werden können. Hier eignen sich am besten groß dimensionierte Bremsschuhe einer V-Brake oder noch besser Scheiben-Bremsen eines MTB oder Trekkingrades.

Die Beleuchtung am Anhänger

Da es keine eigene Verordnung für die Beleuchtung von Fahrradanhängern gibt, gelten die Regelungen für die Beleuchtung wie an einem Fahrrad. Nach § 67 der StVZO ist es Pflicht, das Fahrrad und den Fahrradanhänger mit einem Rücklicht auszustatten, vor allem da im Anhängerbetrieb das Rücklicht des Fahrrads verdeckt ist. Hier eignen sich rote LED-Schlussleuchten mit Akkus oder Batterien. Zur eigenen Sicherheit ist ebenfalls ein weißer Strahler an der linken Seite sinnvoll. Ab einer Breite von mehr als 80cm sind sogar zwei weiße Lichter jeweils links und rechts Pflicht. Wie beim Fahrrad auch vorgeschrieben, sollte jedes Laufrad einen Speichen-Reflektor haben. Ratsam ist, dass die Rückbeleuchtung ein Dauerlicht ist, denn die so beliebten Blicklichter sind verboten!

Was kostet ein guter Fahrradanhänger?

An erster Stelle sollte, gerade wenn Sie mit ihren Sprösslingen oder dem Hund im Straßenverkehr unterwegs sind, die Sicherheit stehen. Wie man an den Preisen in unseren Testberichten sieht, sind im Grunde alle Anhänger für Fahrräder sicher. Es gibt aber auch gravierende Unterschiede in Qualität und Ausstattung der Fahrradanhänger. Auch in Sachen Komfort sind bei günstigen Fahrradanhängern Abstriche zu machen, da sie häufig keine Federung eingebaut haben. Gute Modelle findet man ab einer Preisklasse von 150-200 Euro. Premium-Modelle kosten je nach Ausstattung bis zu 600 Euro oder mehr.

Wichtige Sicherheitsmerkmale bei Fahrradanhängern

Vor einigen Jahren war häufig in Sachen Sicherheit kein Verlass und es gab viele Probleme mit der Anhängerkupplung oder den Deichselverbindungen. Es gibt aber mittlerweile eine Sicherheitsnorm für alle Hersteller und diese müssen auch erfüllt werden. Durch diese Norm wird sichergestellt, dass die Verbindung zwischen Fahrrad und Anhänger entsprechend stabil ausgelegt ist und auch die Kräfte übertragen kann.

Bekannte Hersteller sind in unserem Fahrradanhänger Test:

Ist die Radwegbenutzung Pflicht?

Nach Möglichkeit ist es definitiv empfehlenswert, mit dem Gespann auf dem Radweg zu fahren. Dieser sollte aber auch mit dem Anhänger erreichbar sein, ist der Radweg zu schmal oder mit Schranken oder Poller abgesperrt, muss das Fahrrad-Anhängergespann auf die Straße ausweichen. Die Abmessungen vor dem Radwegfahren sollte auf jeden Fall getestet werden, damit sie nicht gleich an der ersten Ecke oder am ersten Hindernis mit dem Anhänger hängenbleiben. Üben Sie daher vorher das Fahren mit dem neuen Fahrradanhänger zunächst auf einer ruhigen und wenig befahrenen Straße. Sie müssen mit dem Gespann zuerst Gefühl für Breite und Fahrverhalten bekommen. Das gleiche gilt mit der Beladung, denn hier ändert sich das Fahrverhalten oft gravierend. Ausgiebig das Fahren in Kurven, das Beschleunigen und das Abbremsen samt Ladung üben!

Pflegetipps

Besonders Hänger aus Aluminium oder beschichteten Stahlrohren lassen sich leicht mit Wasser und Seifenlauge säubern. Die Stoff- und Kunststoffteile des Verdecks lassen sich fast genau so leicht mit Wasser und etwas Reinigungsmittel reinigen.